Dein Atem,  er ist laut und tief.  Er beginnt gleichmäßiger zu werden, flacher.
Doch das neben dir, das bist du nicht. Es liegt zusammengekauert da. Leblos erscheint es.
Bewegt sich kaum.
Es atmet. Nur leise mit kleinen Aussetzern.
Nichts bringt es außer Ruhe. Nichts kann es aus der Fassung bringen.
Niemand kann es gerade biegen.
Ein Fluss umgibt es. Reißend stark. Du spürst das kühle nass. Bist neugierig und begibst dich hinein. Es packt dich und nimmt dich mit. Auf eine Reise.
Du spürst,  wie es dir den Atem nimmt. Dich fest umschlingt.
Es befördert dich in eine andere Welt. Du bist verletzt. Bewegungslos. Spürst kaum noch deinen eigenen Atemzug.
Dein Körper ist kraftlos. Am Ende.
Du lässt dich fallen. Ganz entspannt gleitest du dahin. Wirst bald woanders sein.
Dort wo es besser ist. Wirst alten Bekannten über den weg laufen,  die dich verlassen haben. Man sagte dir : " du wirst sie nie wieder sehen,  behalte sie gut in Erinnerung" & mit diesem Gedanken gehst du durch den Tunnel. Weit ins tiefe nichts. Es ist hell. Deine Beine tragen dich nun nicht mehr. Alles wird leicht. Es fühlt sich leer an. Nichts ist mehr da. Kein Gedanke. Keine sorgen.
Du bist frei.

31.5.14 14:04

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