Way of life

Spüre die Angst im Inneren.  Zeige den Mut nach Außen. Fühle nichts und doch alles.  Bin stark doch im Inneren schwach. Sehe die Welt mit anderen Augen,  als der Wind es mir zuflüstert. Die Stimmen im Kopf, sie bleiben und zeigen mir den Weg. Ich laufe ihn entlang,  doch finde kein Ziel. Nur einen kleinen Platz der Stille. Ich begebe mich zur Ruh', bleibe jedoch konstant konsequent. Schöpfe Kraft,  neue Energie. Sie wird mich auf meinem Weg begleiten. Erneut zeigt mir der Wind seinen Widerstand.
Am Fluss angekommen lasse ich Mauern fallen, ihre Steine bauen mir Brücken. Voller Hoffnung nehme ich ihr Angebot an, stolpere,  falle,  doch stehe wieder auf.
Wunden werden Narben,  bleiben ein Leben lang. Blut fließt durch meine Adern, ein ewiger Kreislauf.
Fühle mich angekommen und doch verraten. Atme durch und werde durch den Strom zu dem Ort gebracht,  an dem ich damals die Blume der Hoffnung pflanzte.
Leicht verwelkt traf ich sie.
Begoss sie mit meinen Tränen,  lag neben ihr und zählte ihre Blüten,  während ich ihr beim wachsen zusah.
Stand erneut auf,  kletterte auf Bäume,  um die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Blieb oben,  doch ließ mich erneut fallen. Muskeln begannen zu zucken. Irgendwas schien mich zu führen.
Meine Arme,  meine Beine gefesselt in festen Strängen.
Jemand bestimmte mich.
Ich versuchte mich zu wehren,  doch nichts änderte sich. Ich war gefangen. - Gefangener der Gesellschaft.

31.5.14 14:03

Letzte Einträge: nur dann. . . , Altmodisch aber schön , Kristall der Tränen, Worte aus Hass

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen
Werbung